Eigenkapital sparen — Wie viel ist genug?
Erkunden Sie, wie viel Eigenkapital Sie benötigen, typische Sparstrategien und warum 20 Prozent das Ziel sein sollten.
Mehr erfahrenWas Sie beim Notar zahlen und wie die Gebühren berechnet werden. Dazu: Eintragungen ins Grundbuch und deren Kosten.
Beim Immobilienkauf in Deutschland kommt man um den Notar nicht herum. Es’s eine gesetzliche Anforderung — nicht optional, sondern Pflicht. Der Notar beurkundet die Kaufvertrag, prüft die rechtlichen Verhältnisse und sorgt dafür, dass alles korrekt ins Grundbuch eingetragen wird.
Viele Käufer sind überrascht, wie viel diese Gebühren kosten können. Aber hier’s das Wichtige: Die Notargebühren sind gesetzlich geregelt. Es gibt keine Preisabsprachen zwischen Notaren — jeder berechnet nach derselben Gebührenordnung (NotBerG). Das heißt, Sie zahlen überall ungefähr gleich viel.
Die Gebühren richten sich nach dem Kaufpreis der Immobilie. Grundsätzlich liegt die Notargebühr zwischen 0,5 und 1 Prozent der Kaufsumme. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber bei einem Haus im Wert von 300.000 Euro können Sie mit 1.500 bis 3.000 Euro rechnen.
Der genaue Betrag wird nach einer Gebührentabelle berechnet. Bis zu 20.000 Euro ist die Gebühr prozentual niedriger, danach steigt sie. Für eine Immobilie mit Kaufpreis von 250.000 Euro zahlen Sie üblicherweise zwischen 1.250 und 2.500 Euro. Der Notar erstellt den Vertrag, prüft die Eintragungen und koordiniert den gesamten Prozess bis zur Eintragung ins Grundbuch.
Die Gebühr ist nicht nur für den Notar. Sie deckt mehrere Leistungen ab, die notwendig sind, um den Kauf rechtlich sauber durchzuziehen.
Der Notar erstellt den Kaufvertrag, berät beide Parteien und beurkundet das Dokument. Das ist der Kern seiner Tätigkeit und macht einen großen Teil der Gebühr aus.
Der Notar prüft das Grundbuch, um sicherzustellen, dass der Verkäufer der rechtmäßige Eigentümer ist und keine versteckten Lasten oder Hypotheken eingetragen sind.
Der Notar reicht die Urkunde beim Grundbuchamt ein und verfolgt die Eintragung des neuen Eigentümers. Das dauert normalerweise 2-8 Wochen, je nach Bundesland.
Der Notar nimmt das Kaufgeld entgegen und gibt es erst dem Verkäufer, wenn alle Bedingungen erfüllt sind. Das schützt beide Seiten vor Betrug.
Der Notar bereitet die Unterlagen für die Grunderwerbsteuer vor und leitet diese an das Finanzamt weiter. Das ist eine wichtige Schnittstelle zum Staat.
Der Notar stellt beglaubigte Abschriften aus und verschickt die Originalurkunde. Jede Ausfertigung kostet separat, aber das ist normalerweise im Gesamthonorar enthalten.
Hier’s eine wichtige Unterscheidung: Die Gebühren für die Grundbucheintragung sind bereits in der Notargebühr enthalten. Sie zahlen das nicht extra. Der Notar reicht die Urkunde ein und die Grundbuchgebühren werden vom Notar vorgelegt und später mit Ihnen abgerechnet.
Die tatsächlichen Gebühren beim Grundbuchamt betragen durchschnittlich zwischen 100 und 300 Euro, je nach Bundesland und Komplexität. Aber auch das wird in den meisten Fällen über die Notargebühr abgewickelt. Sie sehen das als separate Zeile in der Abrechnung, aber Sie zahlen nicht direkt an das Grundbuchamt.
Wichtig: Fragen Sie den Notar nach einer detaillierten Kostenaufstellung. Don’t lassen Sie sich überraschen — alles sollte vorher schriftlich festgehalten sein. Seriöse Notare stellen vor der Unterzeichnung einen Kostenvoranschlag aus.
Die Notargebühren sind zwar gesetzlich festgelegt, aber es gibt ein paar Dinge, die Sie beachten sollten, um überraschungen zu vermeiden.
Obwohl die Gebühren überall ähnlich sind, lohnt sich ein Blick auf die NotBerG-Tabelle. Manche Notare bieten Rabatte an, wenn mehrere Immobilien in einem Geschäft beurkundet werden.
Der Notar ist verpflichtet, Ihnen die voraussichtlichen Kosten schriftlich mitzuteilen, bevor der Vertrag unterzeichnet wird. Das gibt Ihnen Planungssicherheit.
Die Gebühren beim Grundbuchamt unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. In Baden-Württemberg sind sie günstiger als in Bayern. Fragen Sie nach der genauen Aufteilung.
0,5–1 % der Kaufsumme, abhängig von der Höhe. Bei 300.000 Euro rechnen Sie mit 1.500–3.000 Euro.
100–300 Euro für die Eintragung. Sind bereits in der Notargebühr enthalten, werden aber separat aufgelistet.
Eintragung ins Grundbuch dauert 2–8 Wochen. Der Notar folgt dem Fortschritt und benachrichtigt Sie, wenn alles abgeschlossen ist.
Normalerweise der Käufer. Das ist Marktstandard, kann aber verhandelt werden. Lesen Sie den Kaufvertrag genau.
“Die Notargebühren sind gesetzlich festgelegt — es gibt keine versteckten Gebühren oder Überraschungen. Der Notar ist verpflichtet, Ihnen alles schriftlich mitzuteilen, bevor Sie unterschreiben.”
— Deutsches Notarbüro, offizielle Auskunft
Sie kennen jetzt die Kosten und wissen, was der Notar tut. Der nächste Schritt: Finden Sie einen seriösen Notar in Ihrer Nähe und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch. Die meisten Notare bieten ein kostenloses erstes Gespräch an, in dem Sie all Ihre Fragen stellen können.
Zurück zu ImmobilienkaufDieser Artikel bietet allgemeine Informationen über Notargebühren und Grundbuchkosten. Die tatsächlichen Kosten können je nach Bundesland, Immobilie und persönlicher Situation unterschiedlich sein. Das ist kein Rechtsratschlag. Konsultieren Sie einen Notar oder Rechtsanwalt für Ihre spezifische Situation. Die Informationen entsprechen dem Stand von März 2026 und können sich ändern.